Piaget für Mauboussin Armbanduhr 18 Karat Gelbgold mit silbernem Zifferblatt und Diamantlünette

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Description

Eine Cocktailuhr für Damen aus der Zeit um 1970, gefertigt von Piaget und in Paris über Mauboussin verkauft. Das Gehäuse ist ein Oval aus 18 Karat Gelbgold, die Lünette mit einem Ring aus Diamanten besetzt, das Zifferblatt schlicht silbern mit schmalen goldenen Batonindizes und nichts, was es unterbricht, außer dem Namen Piaget. Es ist eine Uhr, die in erster Linie als Schmuckstück getragen werden soll — ein kurzer Blick auf die Zeit, dann zurück zum Armband.

Im Armband liegt das Gewicht dieses Stücks. Es ist in das Gehäuse integriert und nicht daran befestigt und in zwei Oberflächen gleichzeitig ausgearbeitet: ziseliert mit einem Muster ineinandergreifender Blöcke, anschließend mattiert, sodass das Gold eine weiche, rindenartige Textur annimmt anstelle einer Spiegelpolitur. Im Licht wirkt die Oberfläche beinahe wie gewebter Stoff. Das war Piagets großer Beitrag zu jener Zeit — das Armband zur Hauptsache zu machen und den Uhrenkopf zu seinem Schließglied.

Hinter dem Zifferblatt arbeitet Piagets Kaliber 9P, das handaufzugswerk von 1957, das flach genug war, um dem Haus so schlanke Gehäuse zu ermöglichen. Das 9P machte die Piaget-Kleiduhr erst möglich und blieb über Jahrzehnte die Basis der Schmuckuhren des Hauses.

Der Gehäuseboden ist Mauboussin Paris signiert. Piaget belieferte in jenen Jahren eine kleine Zahl der großen Pariser Juweliere, und eine Uhr, die beide Namen trägt, gehört zu dieser gemeinsamen Geschichte — Piagets Werk und Goldarbeit, Mauboussins Name auf der Schachtel. Das Armband schließt mit seiner originalen signierten Scharnierschließe.

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