Description
Ein erlesenes Bulgari Monete Collier mit antiker Bronzemünze in Gelbgold 750. Bronze altert anders als Gold: Die Jahrhunderte legen sich als tiefe, dunkle Patina auf sie — eine Patina, in der sich die ganze Biographie einer Münze lesen lässt. Genau dieser Kontrast — antikes Metall im Schein polierten Goldes — macht das Wesen dieses Colliers aus. Eine römische Bronzemünze, die zwei Jahrtausende überdauert hat, ruht in einer Lünette aus Gelbgold 750; neben ihrer stillen, beinahe musealen Oberfläche wirkt das Gold umso wärmer.
Die Idee, Geschichte am Hals zu tragen, geht auf Nicola Bulgari zurück. Im Rom der 1960er Jahre, als das Haus an der Via dei Condotti auf dem Höhepunkt seines Ruhms stand, begann der Enkel des Gründers — selbst ein hingebungsvoller Sammler antiker Münzen — sie wie Edelsteine in Gold zu fassen. Aus dieser Geste erwuchs die Kollektion Monete, und ihrem Grundsatz ist sie treu geblieben: Die Münze wird weder poliert noch geglättet noch „verbessert“. Die Lünette folgt ihrer Kontur, und jede Unregelmäßigkeit der antiken Handprägung bleibt dort, wo die Zeit sie hinterlassen hat — so unterscheidet das Haus ein Zeitdokument von bloßer dekorativer Stilisierung.
Die Münze mit einem Durchmesser von 25 mm hängt an einer Ankerkette; das Collier misst insgesamt 48 cm, der Anhänger fällt 24 cm tief und legt sich exakt in den Ausschnitt. Mit 47,32 Gramm Gold besitzt das Stück jene Substanz, an der Kenner die Arbeit des Hauses erkennen. Es trägt die Signatur Bulgari. Und da es nirgendwo auf der Welt zwei gleiche antike Münzen gibt, existiert dieses Collier nur ein einziges Mal — nicht als Redewendung, sondern als Tatsache.
