Description
In den 1960er Jahren wandte sich das Haus Bulgari der Antike zu: Nicola Bulgari — Enkel des Gründers und leidenschaftlicher Numismatiker — fasste erstmals echte antike Münzen in Gold. So entstand die Kollektion Monete: Schmuckstücke, in denen römische, griechische und hellenistische Münzen ein zweites Leben erhalten, gefasst mit derselben Ehrfurcht, die den seltensten Edelsteinen vorbehalten ist. In die Münze selbst greift das Haus niemals ein: Jede Lünette wird der Kontur des einzelnen Exemplars nachgeformt, während die Spuren der Zeit, die Unregelmäßigkeiten der Handprägung und die Patina als Zeugnis der Echtheit bewahrt bleiben — nicht als Makel.
Dieses Collier ist aus Roségold 750 gefertigt und trägt in seiner Mitte eine echte antike Münze aus dem römisch beherrschten Makedonien, geprägt um 158–150 v. Chr. — zu einer Zeit, als das alte makedonische Königreich bereits in den Machtbereich Roms geraten war. Die Münze mit einem Durchmesser von 27 mm ruht in einer schlichten polierten Lünette und hängt an einer 68 cm langen Kette mit 34 cm Fallhöhe. Echtheit und Alter der Münze sind durch ein Bulgari-Zertifikat bestätigt — eine Garantie ohne zeitliche Begrenzung. Jede Monete-Kreation ist ihrem Wesen nach ein Unikat: Keine zwei antiken Münzen gleichen einander — und damit auch keine zwei Colliers.
Die Kollektion Monete ist untrennbar mit der Riviera verbunden: In Monte-Carlo erschien Fürstin Gracia Patricia 1972 mit einem Collier dieser Linie und setzte damit einen Maßstab, dem die Kollektion bis heute treu bleibt. Für eine Sammlung in Monaco ist dieses Stück mehr als ein Schmuckstück — ein greifbarer Faden, gespannt vom antiken Mittelmeer bis zur Haute Joaillerie unserer Tage.
