Description
Ein Paar Ohrgehänge aus den 1970er-Jahren in 18 Karat Gelbgold, konzipiert als Studie in zwei Blautönen. Das obere Element ist eine geformte Platte aus Türkis, wie bei diesem Material üblich stabilisiert, gefasst in eine fließende Goldfassung, die die weiche, wellenförmige Kontur des Steins nachzeichnet. Darunter hängt ein Tropfen aus Lapislazuli, in spiralförmige Godronen geschnitten, sodass das Ultramarin das Licht über eine Reihe von Graten bricht, statt es flach zurückzuwerfen.
Zwischen den beiden Schmucksteinen verläuft die Öse, pavégefasst mit Diamanten im Brillantschliff — eine schmale weiße Linie, die das opake Blaugrün darüber vom tiefen Blau darunter trennt und dem Entwurf seinen Glanzpunkt verleiht. Die Formensprache ist unverkennbar jene der späten 1960er- und der 1970er-Jahre: warmes Gelbgold, großzügige Volumen und Farbe, ohne Zögern eingesetzt.
Die Lapis-Tropfen lassen sich abnehmen, sodass die Ohrringe in voller Länge als Gehänge oder allein mit dem Türkiselement in kürzerer Proportion für den Tag getragen werden können. Das Paar stammt aus der Sammlung einer französischen Filmschauspielerin der 1960er-Jahre und befindet sich in gutem Zustand; es zeigt lediglich die leichten Gebrauchsspuren, die Schmuck eigen sind, der tatsächlich getragen wurde.
