Eine Farbe, die der Markt kaum findet
Der Lagoon-Ton liegt in einem extrem engen chromatischen Fenster, das nur wenige Edelsteinarten erreichen. Kupfer in Turmalin erzeugt elektrische Intensität, während Chrom und Vanadium in Beryll eine tiefere, dichtere Variante dieses Farbraums schaffen.
Cabochon-Schliffe verstärken diese Wirkung, da sie die Farbe ohne Facettenbruch bündeln und so eine homogene chromatische Fläche erzeugen.
Im Tageslicht dominiert Blau, unter warmem Kunstlicht tritt Grün hervor – eine Eigenschaft, die Lagoon Schmuck lebendig und kontextabhängig macht.
Komposition einer wandelbaren Farbe
Die Wahl des Metalls bestimmt die gesamte Wirkung: geschwärztes Weißgold verstärkt den Kontrast, klassisches Weißgold wirkt neutral und architektonisch, während Gelbgold die grüne Komponente betont.
Diese Entscheidungen definieren Custom Lagoon Schmuck fundamental neu – jedes Stück ist eine eigenständige Interpretation desselben Steins.
Eduard Grygorian verbindet IGI-Expertise mit Erfahrungen bei Boucheron und Chaumet, wo polychrome Kompositionen eine zentrale Rolle spielen. Seine Herangehensweise betrachtet Farbe als strukturelles Designprinzip.
Jedes Lagoon-Schmuckstück verlässt das Atelier als Unikat mit Maker’s Mark und dokumentierter Herkunft – ein Beispiel für moderne, nachhaltige Haute Joaillerie.